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Steinheidel

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Lage

Luftaufnahme Steinheidel

Mit freundlicher Genehmigung Fotograf Harald Wunderlich

Steinheidel liegt in einer Höhe von 600 bis 720 m ü. NN. Der untere Teil beginnt im Schwarzwassertal und auf den Hochflächen liegen wie hingestreut einzelne Häuser und kleine Anwesen. In diesem Bereich bieten sich herrliche Ausblicke nach Johanngeorgenstadt und Breitenbrunn bis hin zum Fichtelberg, zum Rabenberg und in das Schwarzwassertal.

 
 
Geschichte

Steinheidel verdankt seine Entstehung hauptsächlich dem Bergbau. Zinnfunde lockten im 16. Jahrhundert Bergleute in unsere Gegend. Die geschichtlichen Aufzeichnungen belegen das Vorhandensein vieler Erzgruben. Am längsten war der „Friedefürst-Stollen“ auf dem Brandberg in Betrieb, bis 1879 lieferte er Zinn- und Eisenerz. Noch heute belegen unzählige Schürfgruben, Bingen, Abraumhalden und Kunstgräben die vielfältigen Aktivitäten der einstigen Bergleute.

Steinheidel ging aber auch durch den Abbau der „weißen Erde“ – des Kaolins – in die Bergbaugeschichte ein. Dieses Kaolin diente August dem Starken und seinem Alchimisten Böttger zur Porzellanherstellung.

Als Anfang des 19. Jahrhunderts die Bodenschätze die Menschen nicht mehr ernährten, mussten andere Verdienstmöglichkeiten erschlossen werden. Waldarbeit, Torfgräberei und Köhlerei, sowie für die Frauen Klöppeln und Handschuhnäherei sollten die Armut lindern.

Erst mit fortschreitender industrieller Revolution in Deutschland, die nach 1840 auch die stillen Täler des Erzgebirges erreichte, verbesserte sich die Arbeitsplatzsituation. Der natürliche Holz- und Wasserreichtum des Gebirges schuf die Grundlage für die Holzschliffgewinnung, die Papier- und Pappenherstellung.

Heute arbeiten die Steinheidler vorwiegend außerhalb, weil kaum noch Industrie in der näheren Umgebung vorhanden ist. Seine Bedeutung hat der Ortsteil jedoch für den Fremdenverkehr behalten. Seit Beginn des vorigen Jahrhunderts ist der Gasthof „Staahaadler Aff“ hierbei der Mittelpunkt, aber auch Privatvermietungen werden angeboten. Sehenswert ist das Mandolinen-Orchestrion, das um 1900 gebaut wurde und dem Gasthof seinen Namen gab.

Verwaltungsmäßig gehörte Steinheidel früher zu Breitenbrunn, auch alle kirchlichen und schulischen Angelegenheiten wurden von hier geregelt. Später dann war es ein Ortsteil von Erlabrunn.

 
 

Die Gemeinde Erlabrunn mit dem Ortsteil Steinheidel wurde am 1. Juli 2005 in die Gemeinde Breitenbrunn eingegliedert.

 
 
© Gemeinde Breitenbrunn
tschechische Version Mittelschule


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